Schauen wir uns in der Weltgeschichte um, dann kann es uns schon etwas schummrig im Magen werden. Naturkatastrophen mehren sich, der Grad der Verwüstung wächst uns über den Kopf, Unruhen nehmen zu, Völker stehen im eigenen Land gegeneinander auf, die Umweltverschmutzung nimmt zu, und das Leben wird auch immer teurer.
Wofür bin ich dankbar?
In den vergangenen zwei Jahren habe ich geschäftlich einige harte Krisenzeiten durchgemacht. In diesen Zeiten mussten rigorose Sparmaßnahmen eingeleitet werden. Manches mal ging es wirklich am Rande der Existenz entlang. Und doch ging es weiter.
Das hat zum einen mit meinem festen Glauben zu tun, dass ich mich getragen weiß. Auf der anderen Seite hat das auch etwas mit Dankbarkeit zu tun. Mit der Zeit nimmt in einer solchen Krise die Dankbarkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens zu. Man wird dankbar dafür, dass man Wasser zu trinken hat, dass man in einer schönen Wohnung lebt. Wir leben noch in einer friedvollen Zeit in unserem Land. Gewisse Menschen sieht man aus einem ganz anderen Blickwinkel, besonders auch die, die einem helfen und einen durchtragen.
Ich habe gelernt, auch für Krisenzeiten dankbar zu werden und zu sein. Das Leben bekommt eine neue Wertigkeit. Und für irgendetwas ist eine Krise gut. Es wird sich in der Zukunft zeigen.
Jörg Knoblauch hat einmal folgenden Satz geprägt: "Wenn Gott Dir ein Geschenk machen will, verpackt er es meist in ein Problem!"
Ihr Siegfried Lachmann
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