Beim „über das eigene Leben nachdenken“, dabei die letzten Jahre Revue passieren lassen … Da kommen Sie vielleicht auch zu dem Punkt, wo Sie überlegen, wie Sie es geschafft haben, bis zum heutigen Tag durchzukommen und immer noch zu leben.
Sehr oft bestaune ich Menschen, die bis zu ihren letzten Kraftreserven für andere Menschen da sind. Sie geben oftmals ihr letztes, sind sehr bescheiden, kämpfen für andere bis zur Selbstaufgabe. Manchmal frage ich mich, ob diese sich aufopfernden Menschen überhaupt noch etwas vom Leben haben.
Aber es ist wie so oft: Wir schauen nur bis zur Stirn eines Menschen. Was sich dahinter abspielt, bekommt man im ersten Moment nicht mit.
Es soll heute um Stärken gehen. Wenn Sie zurückblicken und sich fragen: Wie habe ich das alles geschafft? Welche Stärken haben Sie dahin gebracht, wo Sie heute stehen?
Und wenn ich auf mein Leben zurückblicke, dann kann ich sagen, dass es in keinem Fall die Schwächen waren, die mich weitergebracht haben. Sondern die Stärken. Was tat ich, wenn ich Schwächen in meinem Leben erkannt habe? Nun, ich habe versucht, sie nach Möglichkeit nicht zu beachten. Oder aber mit einer Stärke diese Schwäche auszubügeln. Ich möchte da jetzt nicht ins Detail gehen, aber genau diese Erfahrung habe ich gemacht.
Aus der Managementlehre kennen wir den schönen Satz: „Die Stärken stärken, die Schwächen schwächen.“
In früheren Zeiten dachte man, man solle noch Kraft und Zeit aufwenden, die Schwächen auch zu Stärken zu machen. Der Aufwand ist allerdings um einiges zu groß. Dabei könnte es auch passieren, dass aufgrund der aufgewendeten Energie schon einmal gerne die Stärken vergessen werden. Und wenn man schon über Stärken verfügt, dann sollte man sich auch diesen Stärken zuwenden und versuchen, das Optimale dabei rauszuholen.
Für Ihr weiteres Leben wünsche ich, dass Sie immer Ihre Stärken entdecken, dass Sie an weiteren Stärken arbeiten. Glauben Sie an Ihre Stärken. Und dass Sie in ein paar Jahren zufrieden zurückblicken können und sagen: „Genau das hat mich bis hierhin gebracht.“
Mit starken Grüßen
Ihr Siegfried Lachmann
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